Beleihungswertgutachten – verlässliche Grundlage für die Kreditvergabe

Der Beleihungswert ist ein zentraler Faktor bei der Kreditvergabe und Refinanzierung von Immobilien.
Er beschreibt den langfristig erzielbaren Wert einer Immobilie, der zur Absicherung eines Realkredits dient – unabhängig von kurzfristigen Markt- oder Preisschwankungen.

Ein Beleihungswertgutachten wird gemäß der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV) erstellt und liefert Kreditinstituten, Versicherungen, Unternehmen und Privatpersonen eine objektive, fundierte und rechtssichere Bewertungsgrundlage.

Wann wird ein Beleihungswertgutachten benötigt?

Ein Beleihungswertgutachten kommt immer dann zum Einsatz, wenn Immobilien als Sicherheit für Finanzierungen dienen oder langfristige Investitionen bewertet werden sollen – zum Beispiel bei:

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Häufige Fragen (FAQ)

Wer beauftragt ein Beleihungswertgutachten?

Hauptsächlich Banken, Versicherungen oder institutionelle Anleger – aber auch Privatkunden, die eine Finanzierung vorbereiten oder bestehende Kredite umschulden möchten.

Teilweise – der Beleihungswert basiert auf dem Verkehrswert, wird aber um Risikoabschläge reduziert, um Wertschwankungen langfristig auszugleichen.

In der Regel 2–4 Wochen, abhängig vom Objektumfang und den verfügbaren Unterlagen.

Grundbuchauszug, Baupläne, Mietverträge, Energieausweis, Wirtschaftlichkeitsanalysen und ggf. Standortdaten.

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